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| Radfahren könnte hier erfunden worden
sein.
Ob bei Regen
oder bei strahlend blauem Himmel – mal als „bereifte Wanderzelte
mit Kapuze“, mal in kurzen Hosen als Wochenendradler
mit Picknick-Korb und Kinderschar im Orgelpfeifenformat im Schlepptau.
Oder als Einheimischer
auf dem Weg zum Bäcker: Radfahrer gehören
in der Elbmarsch bei jedem Wetter zum Bild. Kein Wunder, führen
doch kilometerlange gepflegte Radwege unmittelbar am und auf dem
Elbdeich entlang. Mit begeisternden Ausblicken auf die Auenlandschaft
des Urstromtals.
Und auch abseits
ausgefahrener Routen bietet „die
Binnenmasch“,
wie das Land hinter den Deichen genannt wird, stundenlanges Radfahren
durch wunderschöne
Momente. Entlang der alten Eisenbahnlinie nach Winsen oder dem
Tal der Ilmenau folgend, durch klitzekleine, verschlafene Reetdach-Dörfer
bis ins Herz der Weltstadt Hamburg hinein – an die Binnenalster
oder durch die Speicherstadt. Kurztripps und mehrtägige Touren:
Das Angebot ist kaum zu überschauen.
Dem erfahrenen Radtouren-Fahrer fällt
sofort der Elberadweg ein, dessen nördlicher
Abschnitt direkt an Tespe, Marschacht und Drage entlang durch
Hamburg bis hin zur Mündung bei Cuxhaven führt.
In der Marsch laden unmittelbar am Radweg gelegene Gaststätten
und Hotels zur Rast ein und
die dazugehörigen Orte zum Verweilen. Gerne helfen die Gastwirte
bei der Planung der Radtouren mit Rat, Tat und Ortskenntnis weiter.
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